Von Sulmona nach Anversa degli Abruzzi
Im ersten Abschnitt zwischen Sulmona und Bugnara
führt der Weg meist mit schönen Ausblicken auf die
Berge durch bäuerliches Kulturland, vorbei an Feldern,
Obstgärten, kleinen Anwesen. Rund die Hälfte dieses
Wegstücks verläuft allerdings auf Asphaltwegen und kleinen
Sträßchen. Anschließend gelangt man in das romantische
Tal des Flusses Sagittario und am Schluß zum schönen Dorf
Anversa degli Abruzzi.
Dauer: gut 4 Std.
Planung: Für die Rückfahrt gibt es häufige
Busverbindungen von Anversa nach Sulmona, Auskunft in Sulmona oder
unter www.arpaonline.it. Eine
besonders empfehlenswerte Trattoria ist La Fiaccola in Anversa degli
Abruzzi (Tel. 08 64 49 474, vom 1. Oktober bis 15.Juni nur samstags und
sonntags geöffnet)
Orientierung: Mit der Wegbeschreibung einfach, die IGM-Karte 1.50
000 Blatt 369 Sulmona ist nicht unbedingt erforderlich.
Trinkwasser: in Bugnara.
Wegverlauf:
In Sulmona geht man auf der Hauptstraße
Corso Ovidio in südlicher Richtung bis zum mittelalterlichen
Stadttor Porta Napoli und biegt gleich danach nach rechts in die Via
Trieste. An ihrem Ende halblinks in die Via Stazione Introdacqua
(Wegweiser "Scanno"). Beim kleinen Bahnhof Sulmona-Introdacqua
über die Bahnlinie, hinter der Bahn nach links in die Via
Collacina. Eine knappe Viertelstunde bis zu einer Gabelung bei einem
weißen Haus. Nach rechts und nach weiteren 30 m nach links in den
ungepflasterten Weg. Bei der nächsten Weggabelung am Waldrand
rechts halten. Der Pfad ist bald dicht von Gras überwuchert und
verläuft schmal zwischen Hecken. Man gelangt zu einer
Asphaltstraße vor dem Anwesen "Villa Inglese". Nach rechts und
nach weiteren 20 Metern in den Weg nach links. Hinter einem Trafoturm
wird der Weg erneut sehr schmal. Er führt zu einem Bach und dann
zu einem breiteren Querweg. Rechts hoch, in wenigen Minuten zu einer
Hauptstraße, diese geradeaus überqueren, ein kurzes
Stück bergab, anschließend bei einem grasüberwachsenen
Querweg nach links. Man gelangt wieder zu einem Sträßchen.
Geradeaus weiter (Schild "Proprietà privata", aber der Bauer hat
nichts dagegen, wenn Wanderer sein Anwesen passieren). Erneut zu einer
Straße.
Auf dem Sträßchen 100 Meter nach links, dann
nach rechts (Wegweiser "Santa Maria Frascati"). Bei der nächsten
Abzweigung nach rechts, vorbei am Ortsschild "Santa Maria Frascati"
(1.15 Std.). Fünfzehnminütiger Abstieg bis zur
Hauptstraße, diese geradeaus überqueren, auf einem
Sträßchen weiter zu einer Querstraße (Stop-Schild).
Hier nach links, an zwei eingezäunten Wasserreservoirs vorbei.
Links am Hang wird das Ziel Bugnara sichtbar. Bei zwei Abzweigungen
geht es jeweils geradeaus, 100 m nach der zweiten Abzweigung biegt das
Sträßchen nach rechts über den Bach. Hier nimmt man den
geradeaus führenden Feldweg. Er scheint sich bald zu verlieren und
ist streckenweise kaum zu erkennen. Die Orientierung fällt dennoch
nicht schwer: Es geht zwischen dem Gehölz rechts und dem
ansteigenden Hang links immer in gleicher Richtung weiter. Abwechselnd
passiert man verwilderte Olivenhaine und kleine Waldstücke. Nach
etwa 10 Minuten taucht der Pfad (hier wieder deutlich zu sehen) in
einen kleinen Wald ein und biegt wenig später nach links, unter
einer Straßenbrücke hindurch. Kurzer Anstieg bis zu einem
Asphaltsträßchen vor einem Haus. Dann geht es noch einige
Minuten steil nach links aufwärts bis zur Hauptstraße, die
man bei der Grundschule von Bugnara erreicht. Nach rechts, vorbei am
Alimentari-Geschäft und der kleinen Post bis zum Kirchplatz mit
Bar und Brunne (2.20 Std.).
Links an der Kirche vorbei weiter auf der Straße.
Die Abzweigung zur "stazione" läßt man rechts liegen. Nach
wenigen Minuten biegt man in ein nach links ansteigendes
Sträßchen (direkt vor dem Haus Nr. 12). Der Weg führt
zu einer Häusergruppe, der Asphalt hört auf. Wenige Minuten
später geht es bei einer Gabelung rechts abwärts. Direkt vor
dem grauen Haus 100 m danach (bellende, aber harmlose Hunde) biegt man
auf die Wegspur nach rechts abwärts, überquert gleich darauf
bei einer Häusergruppe die Hauptstraße, geht weiter
abwärts zur Bahnbrücke. Dahinter biegt der Weg nach links und
führt nun angenehm im Tal des Sagittario nach Westen bis zu einem
großen Eisenbahnviadukt (3 Std.).
Dahinter führt der Weg wieder zur Straße.
Für 50 m nach rechts und dann in den Weg nach links am Fluß
entlang. Nach 20 Min. steigt der Weg kurz steil an. Sobald er wieder
eben verläuft, geht es noch 30 Meter weiter, dann in einen nach
rechts abzweigenden, leicht zu übersehenden schmalen Pfad. Er
führt abwärts zu einem Staudamm, den man nach rechts
überquert. Gleich anschließend folgt man dem
Sträßchen nach links am kleinen Stausee entlang. Der Asphalt
hört auf, es geht geradeaus an einer rot-weißen Schranke
vorbei weiter im Flußtal. Gut 5 Min. danach bei der Gabelung auf
den leicht nach rechts ansteigenden Weg. Anversa degli Abruzzi wird am
Hang sichtbar. Durch die Wiesenlandschaft des Sagittario-Tals
allmählich aufwärts zu einem asphaltierten
Quersträßchen, hier nach links. In der folgenden Rechtskurve
mit der Ruine einer Kirche ignoriert man die beiden Abzweigungen nach
links, steigt noch einmal steil an bis zu einer Gabelung, biegt
in den breiten nicht-asphaltierten Weg nach links. Am Ortsrand von
Anversa wird der Weg asphaltiert, bei der folgenden Gabelung geht man
auf dem kleineren Sträßchen geradeaus und dann auf dem
Treppenweg rechts hoch zur Piazza (gut 4 Std.).
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