Die piemontesischen Hügel - die berühmten Weinlandschaften der Langhe und des Monferrato - sind kein ideales Wandergebiet. Immer wieder zieht man instinktiv den Vergleich zur Toskana, die ja ein ähnliches Relief zeigt - und der Vergleich fällt klar zu Ungunsten des Piemont aus. Störend wirkt an vielen Orten der Zivilisationsmüll: unschöne Neubauten, Wein-Monokulturen, zuviele asphaltierte Wege. Auch die Landschaft selbst ist für Wanderer oft nicht richtig spannend. Trotz vieler Versuche habe ich in dieser Gegend kaum begeisternde Wanderungen gefunden.
Sie können versuchen, ob Sie mehr Glück haben: mit dem
Wanderführer Südliches Piemont von Lisa
Bahnmüller (Bruckmann Verlag, Reihe "Wandern und Erleben"). Meine
eigenen Versuche mit dem Buch haben meine Skepsis
bestätigt. Die meisten Wanderwege waren eher langweilig.
Zugegeben: ich habe nur wenige ausprobiert. Zugegeben: ich habe nur
wenige
ausprobiert. Eher empfehlenswert scheint mir Piemont & Aostatal von
Sabine Becht (Michael Müller Verlag). Dieses Buch schlägt
vier
Wanderungen im piemontesischen Hügelland und sechs Touren im
Gebirge
vor. Die Wanderungen sind relativ kurz (1.30 bis 3 Std. Gehzeit),
aber
sorgfältig ausgewählt.
Karten: Istituto Geografico Centrale (IGC) Nr. 18
Langhe Meridionali, Nr. 19 Asti-Alba-Acqui Terme, Nr. 20 Il Monferrato
da Asti a Casale Monferrato. Sehr ungenau, nur zur Groborientierung
geeignet!
Ich stelle meine Lieblingswege im piemontesischen Hügelland ins Netz - je eine Wanderung in den Hügellandschaften des Monferrato, des Roero, der Langhe und der Alte Langhe.