Toskana
Der größte Teil der Toskana ist zum Wandern
geeignet. Neben der "klassischen", viel fotografierten Bildband-Toskana
der Weinberge, Olivenhaine und Zypressenreihen
zwischen Florenz und
Siena kann man dabei auch ganz andere Landschaften entdecken: die
steilen Marmorberge der Apuanischen Alpen im
Nordwesten, das
sanft gewellte, markante Hügelland der Crete
um Pienza und
Montepulciano, die Mittelgebirgszonen
des Apennin, die weite,
kaum besiedelte Hügelregion der Maremma,
die Küsten- und Bergtouren auf Elba. Das
alles sind wunderbare Wandergebiete, ganz besonders
im Mai und Juni, wenn Ginster, Mohn, Orchideen und viele andere Blumen
die Landschaft mit starken Farben überziehen. In den
Hügelregionen mit der immergrünen Vegetation von
Ölbäumen, Steineichen und Zypressen kann man auch an sonnigen
Wintertagen glücklich werden. Nur die Zeit von Ende Juni bis
Anfang September ist zum Wandern ungeeignet: Tagsüber wird es
meistens zu heiß.
Die Region
ist für Wanderer vergleichsweise gut erschlossen: Für viele
Gegenden gibt es ordentliches Kartenmaterial und in mehreren
deutschsprachigen Veröffentlichungen werden Touren in der Toskana
beschrieben. Meine eigene Auswahl der schönsten Wege steht im DuMont-Reiseführer "Wandern
in der Toscana" (DuMont, 5.Aufl. 2010).
Besonders schön sind die mehrtägigen Streckenwanderungen. In
vierzehn Tagen kann man dabei die gesamte Region durchqueren: In
fünf
Tagen gelangt man von Florenz nach Siena,
in weiteren neun Tagen von Siena nach
Pitigliano. Auf einer kürzeren Variante des zweiten Abschnitts
wandert man in fünf Tagen von Siena nach
Montepulciano.
Organisierte Individualtouren in der Toskana (Hotelreservierung,
Gepäcktransport, Wegbeschreibungen u.a.): www.italienwandern.com/Wanderreisen.html
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