Umbrien
Die schönsten Wandergebiete der Region liegen in
Umbriens "wildem Osten": das Tal der Valnerina
und die Sibillinischen Berge. Diese
abgelegenen und dünn besiedelten Gegenden zeigen herrliche
Landschaftsbilder, vom Tal des Nera mit seinen kleinen alten
Dörfern bis zu den Hochebenen bei Norcia und Castelluccio und der
eindrucksvollen Kette der Monti Sibillini. Hier lassen sich
großartige Touren in Landschaften mit unverwechselbarem
Charakter unternehmen, am besten zwischen Mitte Mai und Anfang Juli,
wenn die Blüte der Bergblumen ihren Höhepunkt erreicht
Schöne, wenn auch weniger spektakuläre
Wanderwege gibt es im Kerngebiet der umbrischen Kultur, der Valle Umbra. Hier lassen sich die
Wanderungen gut mit Besichtigungen mittelalterlicher Städte wie
Assisi, Spello, Trevi, Spoleto verbinden.
Das umbrische Hügelland ist allerdings für
Wanderungen nicht überall geeignet. Oft ist es nicht einfach,
gute Wege zu finden. Ich erinnere mich an lange Touren durch
langweilige Wälder, über asphaltierte Wege und in etwas
spannungslosen Landschaften. Es ist nicht empfehlswert, ohne
verläßliche Wegbeschreibungen einfach draufloszuziehen. Die
Chance, daß auf gut Glück eingeschlagene Wege nur wenig
Freude bereiten, ist nach meiner Erfahrung ziemlich hoch. Unbedingt
empfehlenswert ist deshalb ein Wanderführer - Kartenmaterial
allein reicht auf keinen Fall aus! Das beste
Umbrien-Wanderbuch ist Umbrien
und die Marken (Sunflower, 1.Aufl.
2005) von Georg Henke.
Eine schöne Streckenwanderung von Assisi nach Arquata
del Tronto verbindet in in 12 Tagen alle interessanten
Wandergebiete
Umbriens, vom Hügelland durch die Valnerina bis zu den Monti
Sibillini.
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