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Monti Sibillini

Der größere Teil der Monti Sibillini, vor allem der Hauptkamm mit den höchsten Gipfeln, liegt im Gebiet der Marken. (Für Touren im westlichen, umbrischen Teil des Gebirges klicken Sie hier.) Diese ideale Wanderlandschaft ist überall interessant und bietet starke Eindrücke: kahle Gipfel, aussichtsreiche Bergkämme, Schluchten und Wasserfälle, Wälder und Wiesen, auf denen im Frühsommer Tausende von Orchideen und viele andere Bergblumen blühen. Die beste Wanderzeit beginnt Mitte Mai, die Gipfelregionen sind allerdings manchmal erst einige Wochen später schneefrei. Ein ausgezeichneter, in Deutschland allerdings schwer erhältlicher Wanderführer ist: Alberico Alesi/Maurizio Calibani, Parco Nazionale dei Sibillini - Le più belle escursioni (SER Folignano). Das Buch beschreibt 42 Einzeltouren und einige Mehrtageswanderungen.

Als Standorte sind die Orte am Rand des Gebirges geeignet: Visso, Sarnano, Amandola, Montemonaco. Vor allem Visso wurde aber bei den Erdbeben im Herbst 2016 stark beschädigt; hier sind gegenwärtig (Frühjahr 2018) noch alle Unterkünfte geschlossen.
Höhepunkt der Wanderungen in den Monti Sibillini ist der Fernwanderweg Grande Anello dei Sibillini, auf dem man in 7-8 Tagen das gesamte Gebirge umrundet.

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Wanderkarten: Mit Abstand die beste Karte ist "Parco Nazionale dei Monti Sibillini" (1:25 000) von SER Folignano. Ebenfalls brauchbar die Sibillini-Karte von Multigraphic, Nr. 60/61 (1:25 000). Die Kompass-Karte zum gleichen Gebiet (1:50 000) ist weniger genau. Alle Karten sind in Deutschland erhältlich bei www.allmaps.de

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